Tag der Mathematik in Hünfeld

Das ZFM (Zentrum für Mathematik) hat zum 21. Mal viele Jugendliche aus fünf verschiedenen Bundesländern zum mathematischen Wettbewerb eingeladen. An einem Samstag war es in Hünfeld endlich soweit. Ungefähr 120 Schüler haben sich für den Wettbewerb in Hünfeld angemeldet – mehr, als die Jahre zuvor. Einige Anmeldungen mussten sogar abgelehnt werden. Die Schüler der 12. Klasse aus Fulda, Lauterbach, Bad Hersfeld, Schlüchtern und Hünfeld durften ihr Können bei Einzel-, Gruppen- und Schnelligkeitswettbewerben unter Beweis stellen. Ziel war, vier Aufgaben im Gruppenwettbewerb mit fünf Schülern, drei im Einzelwettbewerb und acht im Schnelligkeitswettbewerb zu lösen. Die Schwere der Aufgaben richtete sich nach dem Lehrplan der Schüler. Während bei den Schülern die Köpfe rauchten, wurde den 15 begleitenden Lehrern ein Vortrag zum Aufbau mathematischer Kompetenzen angeboten. Man ging dabei auf die Lernmethoden ein und gab den Lehrern Tipps für die Unterrichtsgestaltung. Die Siegerin im Einzelwettbewerb ist Paulina Hauser aus der Wigbertschule Hünfeld. Thorsten Lotz vom Ulrich-von-Hutten-Gymnasium in Schlüchtern belegte den zweiten Platz und Alicia Schott vom selbigen Gymnasium den dritten. Im Gruppenwettbewerb gewann die Winfriedschule Fulda. Die Rabanus-Maurus-Schule Fulda belegte den zweiten Platz und die Modellschule Obersberg Bad Hersfeld den dritten. Die Sieger bekamen Urkunden, Buchpreise und Stipendien. Als Quelle diente die Seite

Der Weltverband der Mathematik hat jetzt seinen Sitz in Berlin

Der erste Hauptsitz des Weltverbandes der Mathematik wurde eröffnet, und zwar am 01. Februar 2012 in der Hauptstadt Berlin. Dabei hat sich Berlin gegen Rio de Janeiro oder Toronto durchgesetzt, insbesondere durch die Mathematiklandschaft der deutschen Bundeshauptstadt, wie die Jury der “International Mathematical Union” betonte.

Mehr als 300 Studenten der Mathematik und natürlich auch die dadurch notwendigen 80 Professoren zeugen von der mathematischen Vielfalt in Berlin. Neben den Universitäten gibt es noch Einrichtungen wie das “Zuse-Institut” oder das “Weierstraß-Institut”, die sich mit mathematischen Forschungen beschäftigen.

War bisher immer der Wohnort des Zentralsekretärs auch gleichzeitig das Büro der IMU, so ist das jetzt ebenfalls dauerhaft Berlin. Wissenschaftssenator Jürgen Zöllner der SPD spricht von Ehre für Berlin und seiner mathematischen Forschungen. Der Sitz liegt im Zentrum der Stadt, unmittelbar beim Gendarmenmarkt im Gebäude des “Weierstraß Institutes.

Unterstützt wird der Hauptsitz durch das Ministerium für Bildung und Forschung und dem Berliner Senat, und zwar jeweils mit einer halben Million Euro pro Jahr. Und mit dieser Förderung werden Weltkongresse organisiert und es werden Preise für Forschungen vergeben, wie die “Fields-Medaille”, die größte Auszeichnung für Mathematik. Weltweit gehören siebzig Staaten dem Weltverband an. Auch die Zusammenarbeit zwischen den Staaten der IMU wird dadurch gefördert.

Quelle: http://www.morgenpost.de/printarchiv/wissen/article1530752/Weltverband-der-Mathematik-jetzt-mit-Sitz-in-Berlin.html

Mädchen können kein Mathe – Studie wiederlegt Vorurteil

Ein altes Klischee lautet: Mädchen sind besser im Lernen von Sprachen, Jungen können besser rechnen. Eine neue Studie zeigt, dass dieses Vorurteil weniger mit den Genen, sondern vielmehr mit der Kultur im Zusammenhang steht.

Wer sich die Nobelpreisträger der letzten Jahre anschaut stellt fest: Von 52 Nobelpreisträgern der Mathematik gab es nicht eine Frau. Auch in der Pisa-Statistik schneiden Jungen stets besser ab als Mädchen. So scheint es, dass Männer einfach besser rechnen können. Viele Lehrer glauben deshalb, dass das Gehirn der Mädchen anders arbeitet. Die Studie zeigt jedoch, dass dies ein Irrtum ist. Das Gehirn der Mädchen ist keineswegs schlechter für Mathe geeignet. Wissenschaftler der Universität Wisconsin-Madison haben mit ihren Forschungen das Klischee widerlegt. Vielmehr sind die Art der Erziehung und die Kultur, in der die Mädchen aufwachsen, entscheidend für ihre Fähigkeiten.

In einigen Ländern schneiden Mädchen bei der Pisa Studie genau so gut ab wie Jungen. Dies ist unter anderem in den Niederlanden der Fall, vor allem aber in Ländern, die nicht zu der westlichen Welt gehören. Hier ist das Verhältnis oft ausgeglichen. Ein Unterschied ist kaum auszumachen. Die geringe Anzahl an Professorinnen führen die Wissenschaftler vor allem auf die mangelnde Förderung in den Kitas zu. Nicht zuletzt deshalb hat Mathe bei Mädchen einen geringen Stellungswert.

Mathematik an der Universität Bielefeld

Lange hatte die Universität Bielefeld auf diesen Tag gewartet, bis es am 12. März diesen Jahres endlich soweit war: Anlässlich des 75. Geburtstages von Professor em. Dr. Dr. h.c. Bernd Fischer lud die Universität 180 Mathematiker und Mathematikerinnen aus 15 verschiedenen Ländern dieser Erde zu einem Empfang ein.
Professor em. Dr. Dr. h.c. Bernd Fischer ist einer der ersten und der profiliertesten Professoren der Universität. Sein Aufgabenschwerpunkt war und ist die Gruppentheorie. Um ihn zu ehren beschäftigen sich die Teilnehmer im Zeitraum vom 12. bis zum 16. März ausschließlich mit der Verwendung von Gruppen in allen Bereichen der Mathematik.
Im mathematischen Bereich verbirgt sich hinter dem Begriff “Gruppe” die wahrscheinlich grundlegendste mathematische Struktur, wodurch sich zum Beispiel Spiegelungen und Symmetrien beschrieben werden.
Bereits 1971 konnte Professor em. Dr. Dr. h.c. Bernd Fischer drei sporadische Gruppen finden. Wie in der Mathematik üblich erhielten diese auch den Namen von Fischer, allerdings auf eine ganz natürliche, mathematische Art und Weise: F22, F23, F24. Darüber hinaus entdeckte Fischer eine Gruppe, in der die Zahl mehr als 54 Stellen beträgt. Schon kurze Zeit nach seiner Entdeckung rankten sich um eben diese Gruppe Spekulationen, die Fischer selber aber schnell bereinigen konnte.
Noch heute zählen die Forschungen Fischers zu den wichtigsten an der Universität Bielefeld und sind für die Universität mehr als eine tragende Säule.

Quelle: http://www.paderzeitung.de/index.php?option=com_content&task=view&id=10866&Itemid=202

Lust auf Mathematik machen

Seit einigen Jahren sinkt die Zahl der Studienanfänger in Mathematik und verwandten Fächern deutlich, so dass der wissenschaftliche Nachwuchs langfristig nicht gesichert ist. Ein in Bielefeld abgehaltener Kongress des mit der Förderung des schulischen Unterrichtes in Mathematik und naturwissenschaftlichen Fächern befassten Vereines MNU befasste sich damit, wie Schülerinnen und Schüler für das Fach Mathematik begeistert werden können.

Teilnehmer des Kongresses waren nicht nur Lehrer, sondern auch Schüler, Eltern und verantwortliche Mitarbeiter von Schulbuchverlagen. Ein großer Mangel des schulischen Mathematikunterrichtes besteht nach Auffassung der Kongressteilnehmer in der geringen Nähe der verwendeten Unterrichtsinhalte zum tatsächlichen Erleben der Schüler. Zudem bewerten Eltern die Fähigkeit des schulischen Mathematiklehrers zur korrekten Einschätzung der Leistungsfähigkeit ihrer Kinder als gering, während sie einem von ihnen selbst gewählten Nachhilfelehrer in diesem Bereich deutlich mehr vertrauen. Zugleich schätzen Schüler ihre eigene Lernfähigkeit im Fach Mathematik oft als gering ein. Sie führen Schwierigkeiten mit dem Fach darauf zurück, dass Mathematik zu schwer für sie sei und lassen sich oft nicht dazu motivieren, ihre Schwierigkeiten mit dem Unterrichtsfach durch größere Lernanstrengungen auszugleichen.

Einen weiteren Schwachpunkt sehen die Kongressteilnehmer darin, dass der Mathematikunterricht offensichtlich vornehmlich auf männliche Schüler zugeschnitten ist. Trotz unterschiedlicher Förderprogramm beginnen nach wie vor wenige junge Frauen ein Mathematikstudium.

Quelle: http://www.welt.de/die-welt/wissen/article7045803/Lust-auf-Mathematik.html

Mathe macht das Tor

Viele Schüler können gut rechnen. Dann sind sie beim Klassenwettbewerb, der von der Stiftung Rechnen jetzt in die zweite Runde geht, richtig. Hauptgewinn ist der Besuch von den Fußballern Sven Bender, Marcell Jansen, Cacau, Célia Okovino da Mbabi oder Lena Goeßling. Die Schüler werden dabei eine Mathe- und Sportstunde mit einem der Spieler absolvieren. “Mathe macht das Tor” heißt es dieses Jahr vom 16.April bis 20.Mai 2012. Deutschlandweit können Lehrer und Lehrerinnen ihre Klassenmannschaft anmelden und Themen für die Matheaufgaben vorgeben. Die Klassenstufen fünf bis neun dürfen an dem Wettbewerb teilnehmen. Dabei spielt es keine Rolle um welche Schulform es sich handelt. Ziel der Schüler ist es, für jede richtig gelöste Aufgabe Punkte für die Klasse zu erhalten. Wer am Ende die meisten Punkte erreicht hat, darf sich über den Besuch eines Fußballers freuen. Täglich gibt es außerdem die Chance die Klassenkasse um 50 Euro zu füllen. Weitere Preise sind ein Laptop und ein Smart Board. Sinn und Zweck dieser Veranstaltung ist die Stärkung des Teamgeistes und das Begeistern für den Matheunterricht. Die Schirmherrschaft für diesen Wettbewerb wird von Kultusminister- und Bildungsminister/-innen von Thüringen, Brandenburg, Berlin, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Baden-Württemberg, Saarland und Sachsen-Anhalt übernommen. Als Quelle wurde die Seite http://www.eifel-journal.de/index.php/component/content/article/12-headline/1641-fuenf-fussball-profis-unterstuetzen-rmathe-macht-das-torl benutzt.